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Master of Orion
 
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5223 kb
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Als ich noch jünger war, haben mich Technologie im allgemeinen und Computer im besonderen fasziniert. Mit neun bekam ich meinen allerersten eigenen Computer, einen alten MSX, den ich auch heute noch besitze. Aber ich wollte noch mehr. Ich wollte einen PC. Ich habe jahrelang gespart und komische Nebenjobs erledigt, bis ich mir dann eines der neuen ‚Monster’ kaufen konnte. 1992 kam dann endlich dieser Tag und ich legte mir einen niegel-nagel-neuen 486 PC zu (dank eines Geschenks meines Bruders in letzter Minute). Nachdem ich mein Baby ausgepackt und es das erste Mal hochgefahren habe fiel mir auf, dass ich ja gar nichts da hatte, was ich darauf laufen lassen konnte. Wieder sprang mein Bruder rettend ein und bot mir einige 3.5“ Disketten voller Spiele an (640K auf nur einer Disk? Echt?). Darunter war ein Spiel, das ich von da an Monate lang gezockt habe, Master of Orion.

Es kam ein Jahr nach Civilization heraus, welches die Spielewelt bekanntlich revolutioniert hatte, und viele dachte, dass Master of Orion lediglich ein Civilization sei, das im Weltraum angesiedelt war. Nachdem ihr es einige Stunden gespielt habt, werdet ihr feststellen, wie falsch diese Annahme war. Stephen Barcia, der geistige Vater und Chefprogrammierer von Master of Orion begann bereits Jahre vorher mit der Arbeit, und der Beweis ist der Vorgänger namens Star Lords. Das soll nicht heißen, dass es zwischen den Spielen keine Parallelen gäbe. In beiden muss man Imperien aufbauen. Erkundung, Forschung und Diplomatie sind genauso Teil von Master of Orion, wie von Civilization, aber es gibt auch Unterschiede. Der prägnanteste ist, das in Civilization der Aufstieg der Menschheit durch die Jahrhunderte bis in die moderne Zeit das Kernthema ist, und in Master of Orion spielt sich alles im All ab. Man könnte sagen, das eine setzt da an, wo das andere aufhört. Dieser Umstand verleiht Master of Orion einen völlig anderen Ausdruck.  

In Master of Orion ist eure Aufgabe, als Anführer eurer Spezies den Thron des Galaktischen Imperiums, von dem einst die Herrschaft über die gesamte Galaxis ausging, er aber mit der Zeit verloren ging, wieder herzustellen (und sicherzugehen, dass ihr darauf sitzt). Es gibt zwei Wege dies zu bewerkstelligen. Der eine ist, ihr unterwerft alle anderen Spezies, aber der andere Weg ist viel interessanter. Ihr könnt nämlich auch vom galaktischen Rat zum Herrscher der Galaxis (offensichtlich der Master of Orion) gewählt werden. Der galaktische Rat besteht aus Vertretern aller Rassen des Universums, und jede kann eine Stimme abgeben. Das führt uns zu einer der größten Stärken von Master of Orion, seinem Diplomatie-System.

Während in früheren Spielen die Diplomatie aus wenig mehr bestand, als einem Weg, Kriege zu beenden und möglicherweise Allianzen zu gründen, bietet euch Master of Orion eine Fülle von Möglichkeiten, von nicht-aggressiven Abkommen bis hin zu Handelsübereinkünften und sogar technologischen Austausch. Kein anderes Spiel aus dieser Zeit (nicht einmal Civilization) kommt Master of Orion’s Flexibilität in Sachen Diplomatie auch nur annähernd gleich.  

Anstatt dass ihr in jeder eurer Kolonien in Master of Orion immer dieselben Gebäude baut, bietet das Spiel ein einzigartiges System, das aus fünf Reglern besteht. Diese stehen für Schiff-Konstruktion, Verteidigung, Industrie, Ökologie und Forschung. Mit diesen Reglern stellt ihr die prozentuale Arbeit ein, die in die entsprechenden Bereich einfließen soll. Wenn ihr mehr Fabriken in euren Kolonien haben wollt, stellt ihr den Industrie-Regler höher ein und sie werden gebaut. Fabriken jedoch erzeugen Verschmutzung, die beseitigt werden muss. Der Regler für Ökologie ist dafür zuständig. Wenn ihr mehr Schiffe bauen wollt, müsst ihr den entsprechenden Regler erhöhen, und eure Arbeiter kümmern sich dann darum. Es ist alles ganz einfach. Ihr müsst nicht mehr in jeder Kolonie vorbeischauen, um nachzuprüfen, ob dort irgendwelche Gebäude gebaut werden. Die Kolonien sind ständig beschäftigt.  

Das Beste an Master of Orion ist die Möglichkeit, eure Raumschiffe selbst zu entwerfen. zu Beginn des Spiels bekommt ihr vier Grundgerüste für die Schiffe, die ihr bauen lassen könnt, aber je weiter eure Forschung voranschreitet, desto mehr könnt ihr an ihnen verbessern und Gebrauch von den neuen technologischen Errungenschaften machen. Insgesamt könnt ihr dann sechs verschiedene Schiffsarten gleichzeitig haben. Das bedeutet, ihr müsst immer wieder alte Schiffe verschrotten lassen, um Platz für neue zu machen. Es gibt vier unterschiedliche Größen, die ihr wählen könnt. Größere Schiffe können mehr transportieren und sind dadurch stärker, aber es dauert länger, sie zu konstruieren. Die verschiedenen Technologiesets, die ihr einbauen lassen könnt, ermöglichen eine Vielzahl an durchführbaren Designs. Auch spezielle Systeme können integriert werden, wenn ihr also einen Transporter in euren Schiffen platziert, kann dieser euch von einer Ecke eines Schlachtfeldes zu anderen bewegen, oder ihr könnt eure Schiffe auch eine größere Reichweite verschaffen, indem ihr zusätzliche Treibstofftanks benutzt. Auch hier habt ihr wieder die Freiheit, das zu tun, was euch gefällt.

Die Forschung ist nicht so geradlinig, wie ihr vielleicht denkt. Normalerweise bestimmt ihr in solchen Spielen, was erforscht werden soll und wann, und obwohl ihr eine bestimmte Technologie auswählen könnt, könnt ihr nicht alle erforschen. Jedes Mal, wenn ihr eine neue Partie MoO beginnt, ist der Technologie-Baum anders aufgebaut. Das macht jede Partie nicht nur auf ihre Weise einzigartig, da immer eine bestimmte Möglichkeit fehlt (z.B. sehr weit oder sehr schnell zu reisen) sondern eröffnet dem gesamten Spiel auch neue Dimensionen. Ihr seid gezwungen, Technologien, die ihr benötigt, aber nicht selbst entwickeln könnt von anderen Spezies zu stehlen. Natürlich werden diese nicht begeistert darüber sein, wenn ihr das tut, und es euch dadurch heimzahlen, indem sie Verträge mit euch beenden oder euch sogar den Krieg erklären. Dies alles macht das Spiel noch viel interessanter.

Master of Orion war eines der Spiele aus dieser Zeit, die mit gehobenem Erscheinungsbild aufwarten konnten, besonders für ein Strategiespiel. Die verschiedenen Spezies haben unterschiedliche Schiffe, und diese haben alle animierte, glühende Düsen. Zwischensequenzen gibt es, außer dem Intro und der Schlusssequenz nicht. Die Kämpfe sehen großartig aus, man kann überall Laserstrahlen umhersurren sehen. Der Sound ist spärlich und nicht besonders berauschend, aber das hat mich nicht gestört. Die Steuerung des Spiels ist umständlich, das man viele Fenster für all die Funktionen überblicken muss. Wenn euer Reich wächst, wird es zunehmend schwieriger, die Übersicht über alle Kolonien zu behalten, aber zum Glück ist nicht viel Mikromanagement nötig und daher werden die Kolonien meist ohne eure direkte Überwachung zurecht kommen.  

Master of Orion ist ein wahrer Klassiker des Strategie-Genres. Es hat sogar eigentlich ein eigenes Genre im Genre definiert. Weltraumerforschungsspiele (oder 4X Spiele, wie sie nun genannt werden) waren eine Zeit lang sehr beliebt, und viele verschiedene Titel sind erschienen – einige davon waren sehr gut. Master of Orion hat selbst hat bis heute noch zwei Nachfolger gehabt. Master of Orion II (1994) war ein sehr gutes Spiel, das viele Verbesserungen aufwies, aber mit der Magie des ersten Teils nicht mithalten konnte. Master of Orion III (2003) war ein schwacher Versuch, das 4X Spiele-Genre wiederzubeleben, das in den vergangenen Jahren nicht viele neue Veröffentlichungen hatte. Hoffentlich wird irgendwann noch ein vierter Teil gemacht. Der großartige ‚Großvater’ hat es sicherlich verdient.

Am Ende noch ein wichtiger Hinweis. Das Spiel hat einen sehr hartnäckigen und schwer entfernbaren Kopierschutz. Glücklicherweise konnte ich eine Abbildung finden, auf der alle benötigten Infos verzeichnet sind, um den Schutz zu umgehen. Sie befindet sich im zip-Archiv zusammen mit den restlichen Spieldateien. Fröhliches Zocken!


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Reviewed by: The Niles / Screenshots by: The Niles / Uploaded by: verkkopeli / Translated by: Strobe / share on facebook
 

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