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Bram Stokers Dracula
 
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Bram Stoker’s Dracula ist nicht Doom. Ich dachte ich stell das gleich mal vorneweg richtig. Dennoch ist es ein ordentlicher Shooter mit einigen netten Wendungen um das Spiel interessant zu gestalten. Nur leider hat es auch ein paar ziemliche Mankos.

Die Geschichte hinter dem Spiel (die relativ dürftig ist) handelt davon, dass Ihr von dem bösen Dracula eingekerkert worden seid, Euch befreien konntet um nun in einem Anfall von Rache die Mensch-Bestie zu töten. Das war's auch schon. Nicht gerade sehr überzeugend um ehrlich zu sein, aber die meisten frühen Shooter hatten meist nicht sehr viel für die Handlung übrig. Da das Spiel viele Gemeinsamkeiten mit dem gleichnamigen Film hat, ist dieser natürlich auch eine gute Quelle um noch mehr von der Hintergrundgeschichte zu erfahren. Gut genug, denke ich.

Am Anfang des Spiels steht ihr vor den Toren eines finsteren Schlosses. Wenn Ihr das Tor durchschreitet, findet Ihr Euch auf einem Friedhof wieder, der von untoten Schergen des dunklen Meisters bevölkert ist. Um ein wenig die düstere Atmosphäre zu untermalen, seid Ihr umgeben von abgestorbenen Bäumen und unzähligen aufgespießten Opfern Draculas. Euer Ziel ist es, Euch durch drei Abschnitte dieser Kreaturen zu kämpfen um letztendlich Dracula selbst zu stellen und zu töten.

Jeder dieser drei Abschnitte endet damit, dass Ihr Dracula in einer seiner drei Erscheinungsformen umbringen müsst. Der erste Abschnitt ist der Friedhof, der zweite die Abtei und der dritte ist das Schloss von Dracula persönlich. Die drei Endgegner am jeweiligen Ende sind Vlad der Pfähler, Dracula der Viktorianische Gentleman und Dracula der Vampir (im ganz traditionellen Vampir-Sinn).

Die Waffen in dem Spiel sind recht einfach gehalten; vielleicht ein bisschen zu einfach. Ihr startet das Spiel bewaffnet mit einem Messer und einer Pistole und am Ende seid Ihr bewaffnet mit einem Messer und einer Pistole. Man kommt nicht einmal in den Genuss Holzhammer und Pflock zu benutzen. Das einzige was Ihr für Eure Waffen einsammeln müßt, sind die Kugeln für die Pistole. In Munitionsnot kommt man nur selten und diese ist auch noch überall sehr einfach zu finden. Ein bisschen zu einfach.

Wenn man nun als Spieler in der Situation ist, dass man Lebensenergie verliert, indem man von Monster angegriffen wird, sollte es ja eigentlich auch eine Möglichkeit geben diese wieder zu regenerieren. Aber hier gibt es weder Medipacks noch Steroide, noch irgendeine andere bekannte Art von Power-Up. Nahrungsmittel. Ja, hier muss man essen. Und so merkwürdig sich dass auch anhören mag, liegen auch noch überall Lebensmittel herum. Und nicht nur irgendwas. Ich rede hier von Früchten, Brot, Fleisch, Käse und Wein. Alles davon wird für die allgemeine Gesundheit benötigt. Wenn man nicht gerade ein miserabler Schütze ist und viel Schaden abkriegt, braucht man eigentlich nie irgendwas davon. Ein bisschen zu einfach.

Was mich aber am meisten an diesem Spiel stört ist, dass die Monster Null Intelligenz besitzen. Überhaupt keine. Sie kommen direkt auf einen zu und das meistens auch noch sehr langsam. Im zweiten und dritten Abschnitt gibt es zwar ein paar Gegner mit Waffen, aber diese setzen sie nur dann ein, wenn sie einen schon fast erreicht haben. Es gibt ein paar Stellen im Spiel, wo die schiere Anzahl von Monstern zu einem Problem werden kann aber das ist dann auch die Ausnahme von der Regel. Ein bisschen zu dumm.

Also, wo ist der Haken? Ist das Spiel wirklich zu einfach? Nicht so ganz und zwar aus folgendem Grund: Für jedes getötetes Monster erscheint ein Neues um dessen Platz einzunehmen. Draculas Räumlichkeiten sind gespickt mit bestimmten Gräbern, die mit transsilvanischer Erde aufgefüllt sind. Diese Gräber dienen als Portale zwischen unserer Welt und der Welt der Untoten. Jedes Grab kann ein Monster beschwören und sobald dieses ablebt, erscheint aus dem Grab ein neues. Die einzige Möglichkeit diese nicht enden wollende Abfolge des Monster-Respawns zu stoppen liegt darin, die Erde der Gräber mit heiligem Wasser zu neutralisieren. Sobald man die vollbringt, färbt sich die Graberde von Rot zu Schwarz und zeigt damit an, dass das Portal geschlossen wurde. Der Trick ist nun, diese Gräber zu finden und nah genug an sie heran zukommen um das Wasser hinein zu werfen. Eine weitere Herausforderung stellt auch das Auffinden der Wasserphiolen dar, von denen es nicht gerade viele zu geben scheint. Ich habe einen guten Teil der Zeit im ersten Abschnitt damit zugebracht die Gegner zu bekämpfen, da ich kein Wasser gefunden habe um diese zu stoppen.

Das bringt mich zu dem Teil des Spiels, der mir am meisten Spaß gemacht hat; die strategische Komponente. Es gibt eine Vielzahl von Schlüsseln, Fallen, Schaltern, Druckknöpfen- und Druckplatten zu entdecken. Möchte man eine verschlossene Tür öffnen, sagt einem das Spiel welcher Schlüssel benötigt wird und diesen findet man nicht immer in der Nähe. Stößt man auf einen Schalter oder einen Druckknopf, erschließt nicht immer sofort dessen Nutzen. Diese Rätselelemente machen das Spiel wirklich interessanter. Und Rätsel zu lösen, während man schon den Atem der Untoten im Nacken spürt, kann durchaus sehr viel Spaß machen. Die meisten Türen können auch wieder verschlossen werden (aber nur von Euch) und das ergibt bisweilen interessanten Möglichkeiten um Barrieren zwischen Euch und Euren Feinde zu schaffen. Als letztes gibt es noch die Druckplatten und diese sind mit besonderer Vorsicht zu genießen, da sie einen entweder in ein anderes Gebiet teleportieren oder Euch umdrehen und man so schnell die Orientierung verlieren kann. Und es ist ein Leichtes sich in Draculas Schloss zu verlaufen.

Zusammenfassend, würde ich diese Spiel für Leute empfehlen, die Action, Spannung und ein bisschen Splatter mögen aber den Schwerpunkt dann lieber auf Strategie und Rätsel legen anstatt auf Pflöcke und Lachen von Blut. Die Monster sind eher ein Ärgernis als ein Hindernis und die drei Begegnungen mit Dracula sind nicht wirklich schwierig. Die Stärke von Bram Stoker’s Dracula liegt eindeutig in der Orientierung und im Lösen von Rätseln. Die Grafik ist zwar nicht mehr die aktuellste aber wenn Ihr darüber hinwegsehen könnt, seht Ihr schnell die Stärken des Spiels. Ich würde diesem Spiel gerne eine 3.5 geben, das geht aber nicht. Eine reine 3 wäre ein bisschen untertrieben, da die Level doch ganz ordentlich gestaltet sind. Und eine 4 wäre vielleicht zu großzügig, da die geringe Anzahl an Waffen und die grauenhafte KI Minuspunkte des Spiels sind. Aber ich bin mal großzügig und vergebe eine 4, hauptsächlich wegen des starken Level-Designs. Ich mag es auch nicht ein Spiel nur aufgrund seiner Grafik zu bestrafen, es sei denn es ist deutlich unter der ähnlicher Spiele die zu dieser Zeit veröffentlicht wurden. Doom erschien im selben Jahr wie dieses hier und die Doom-Engine war noch nicht so verbreitet wie einige Zeit später. Und unter all den Doom-Klonen gehört Bram Stoker's Dracula noch zu den besseren. Aber das könnt entscheidet letztendlich Ihr.

Die Engine dieses Spiels kann zu gelegentlicher Frustration führen. In einigen Bereichen ist die Grafik ziemlich grob und in anderen erscheint sie umso weicher. Auch hätten die Entwickler ein paar mehr Texturen einbauen können um dem Spiel ein bisschen mehr Abwechslung zu spendieren. Auch sind die verschiedenen Abschnitte sich doch recht ähnlich von Zeit zu Zeit. Ein weiteres Hindernis stellt das Aufheben von Dingen vom Boden dar. Der Gegenstand, den man aufheben möchte, muss exakt in das richtige Sichtfeld des Arms/der Waffe positioniert werden und das nervt besonders wenn man in Eile ist. Steuerbar ist das Spiel entweder per Maus oder/und mit Tastatur. Da die Maus die einzige Option für das Zielen und Schießen ist, fand ich es am einfachsten mit der Tastatur mich zu bewegen und für alles andere die Maus zu benutzen. Man muss vielleicht ein bisschen experimentieren. Um das Spiel zu spielen benötigt man wahrscheinlich beide Hände. Um seitwärts zu laufen braucht man auf jeden Fall die Tastatur. Bei Spielstart könnt Ihr die Soundoptionen auswählen. Adlib und Soundblaster wird unterstützt. Es gibt fünf Speicherplätze auf die Ihr per Escape-Taste während des Spiels zugreifen könnt. Das Handbuch gibt an, dass das Spiel in einer Windows-Umgebung gespielt werden kann aber das war lange bevor es XP gab. Es ist zwar möglich das Spiel unter XP zum Laufen zu kriegen aber dann müsst Ihr wahrscheinlich mit dem PC Speaker Vorlieb nehmen und das ist nicht gut, besonders weil die Sounduntermalung eine der Stärken des Spiels ist und dadurch die nötige und unheimliche Atmosphäre erzeugt wird.

Das Spiel läuft sehr gut unter DOS bzw. DOSBox und Ihr solltet keine Probleme haben es zum laufen zu bekommen. Wenn Ihr DOSBox benutzt, solltet Ihr die Cycles auf mindestens 11000 erhöhen um das Spiel flüssig zu spielen.


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Reviewed by: Geezer / Screenshots by: Geezer / Uploaded by: Geezer / Translated by: BostonGeorge / share on facebook
 

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