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Operation Body Count
 
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Eine der Sachen, die ID schon immer besser konnte, als Computerspiele zu produzieren, ist Computerspiel-Engines zu verkaufen. Das gilt heutzutage für die überlegene Doom 3-Engine und das galt auch vor zehn Jahren für die Wolfenstein-Engine. Als ID 1993 ihr unglaubliches Doom herausbrachten, entfesselten sie einen Sturm der Nachfrage nach dieser neuen Art von Spielen, den First Person Shootern (FPS). Die meisten Spieleentwickler waren nicht gewillt, drei Jahre lang zu warten, bis ihre hauseigenen Engines herangereift waren, also entschieden sie sich, eine schon bestehende zu lizensieren. Untypischerweise wollten ID ihre Doom-Engine nicht für Lizensen freigeben (oder sie verlangten zu viel Geld dafür), aber sie waren gewillt, die Geheimnisse des vorangehenden FPS, Wolfenstein preiszugeben. Keine Frage, welche der beiden Engines besser ist, Doom schlägt Wolfenstein in jeder Hinsicht. Trotzdem, wenn man keine Wahl hat und sich damit begnügt, mit einer leicht veralteten Technologie zu arbeiten, kann man dennoch einen anständigen FPS erstellen. Rise of the Triad ist so entstanden, aber dieser Bericht ist nicht darüber.

Operation Body Count von Capstone Software kam im Jahre 1994 heraus und bot nicht ganz standartgemäße Grafiken und ein mittelmäßiges Gameplay. Man kann Body Count nicht mit Doom vergleichen, ein solcher Vergleich wäre unfair. Aber man muß sagen, daß die Grafiken in Body Count immerhin besser sind, als die von Wolfenstein. Das Gameplay von Body Count jedoch ist nur wenig besser als das von Wolfenstein.  

Das Gebäude der Vereinten Nationen in New York wurde von Terroristen besetzt und der Spieler wird beauftragt, es zurückzuerobern. Dabei arbeitet man sich Stockwerk für Stockwerk nach oben und tötet Terroristen sowie andere böse Jungs. Eine einfallslose Story, aber da der Vater aller FPS keine wirklich bessere Story bietet, kann man sich nicht beklagen. Am Anfang des Spiels muß man sich über die Kanalisation Zugang zum Gebäude verschaffen. Aus irgendwelchen Gründen kommen dort riesige Mutanten-Ratten und Abwasser-Monster aus grünem Schleim den Terroristen zu Hilfe und greifen an, während man sich einen Weg in das Gebäude bahnt. Vielleicht sehe nur ich das so, aber wenn man sich für ein wirklichkeitsgetreues Setting wie die Geiselnahme in einem UN-Gebäude entscheidet, schmälern Fantasy-Monster wie Riesenratten den Realismus. Das ist nicht das einzige Problem in Body Count. Die Level sind groß und alle Teile ähneln einander. Um nicht den Überblick zu verlieren muß man ständig von der automatischen Karte gebrauch machen (TAB drücken). Die Umgebung sieht auch von Level zu Level ähnlich aus. Ganze Levelabschnitte sind genau so, wie Orte, an denen man bereits war. Man ist sehr oft nur am Rumrennen und Suchen, ob man irgendetwas übersehen hat, um in den nächsten Level zu gelangen. Das zu erreichen kann auch ganz schön hart sein. Normalerweise haben Level in FPS einen Eingang und einen Ausgang. In Body Count jedoch ist beides das gleiche. Außer in den Leveln, in denen es das nicht ist. Klingt verwirrend? Nun, das war es auch. In einem Stockwerk habe ich ungefähr eine Stunde gebraucht, um herauszufinden, ob ich einen Abschnitt übersehen habe, bis ich schließlich versucht habe, den Eingang dieses Levels zu benutzen. Dann endlich ging es weiter. Wenn man neue Level betritt, findet man sich in einem geschlossenem Raum wieder. Wie im realen UN-Gebäude muß man leicht an die Wände klopfen, bis sich ein Teil davon wie von Geisterhand öffnet und man in den richtigen Level eintreten darf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt machte das Spiel einen sehr frustrierenden Eindruck auf mich.  

Body Count bietet doch etwas, daß seine Qualität ein wenig hebt. Die Handhabung der Waffen mag nicht so gut sein, wie bei Doom, aber um einiges besser als bei Wolfenstein. Die Level sind mit Einrichtungsgegenständen ausgestattet, wie beispielsweise Tische, Tageslicht-Projektoren und ähnliches um den Eindruck realer Büros zu vermitteln. Fenster zerspringen und Einschußlöcher erscheinen an den Wänden, wenn man darauf schießt. Der beste Aspekt bei Body Count ist, daß man im Team voranschreitet und weniger alleine. Bei jedem Level, den man betritt wird man von vier Teamkameraden begleitet. Sie laufen herum und eröffnen das Feuer, wenn sie Terroristen entdecken. Man kann sie befehligen, indem man „a“ drückt. Das ist eine gute Mäglichkeit, wenn die eigene Gesundheit angeschlagen ist. In späteren Leveln bekommt man sehr nette Waffen, wie z.B. einen Raketen- und einen Flammenwerfer. Dafür lohnt es sich zu spielen.

Body Count ist nicht der beste FPS seiner Zeit. Um ganz ehrlich zu sein, ist er einer der schlechtesten. Und trotzdem kann man es genießen, Body Count zu spielen. Wenn ihr Doom nicht habt und alte Spiele mögt, ist Body Count gut für einige Stunden Unterhaltung. Danach werdet ihr genug haben von den endlosen Leveln und dem eintönigen Gameplay.

Capstone Software hat noch einige andere Spiele gemacht, von denen Witchcraft wohl das am meisten bekannte ist. Sie haben auch ein anderes Spiel namens Techwar herausgebracht, das auf einer späteren ID-Engine basiert, die in Duke 3D benutzt wurde. Mitte der Neunziger stieg Capstone Software aus dem Spiele-Geschäft aus, nachdem sie meist dafür verspottet wurden, unterdurchschnittliche Spiele produziert zu haben. Aber Capstone selbst existiert noch und betreut IT-Arbeiten für andere Firmen, die keine guten Grafiken benötigen.


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Reviewed by: The Niles / Screenshots by: The Niles / Uploaded by: The Niles / Translated by: Strobe / share on facebook
 

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