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Infiltrator
 
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Ich habe eine Regel. Ich schreibe keine Kritik, sofern ich nicht mindestens 80 oder 90 Prozent eines Spiels geschafft habe. Manchmal habe ich nicht genug Geschick, um den Endgegner zu schaffen, aber davon lasse ich mich nicht abhalten. Wegen ebendieser Regel macht die Kritik einiger Spiele Spaß, wohingegen andere Spielkritiken Arbeit sind. Als ich zum ersten Mal Infiltrator gestartet und einige Minuten gespielt hatte, war ich überzeugt, dass es in die Kategorie Arbeit fällt. Allerdings habe ich mich geirrt (größtenteils). Infiltrator hat einige Macken, von denen viele allerdings das Ergebnis der Konzipierung für einen langsamen Computer (aus heutiger Sicht) sind und daher ist viel Feineinstellung nötig, um es richtig zum Laufen zu bekommen. Hast du das geschafft, dann bietet dieses Spiel lockere Unterhaltung in einem Genre, das von einer Spieltiefe, die intensive Einarbeitung erfordert, dominiert wird. Infiltrator benötigt weder noch. Es ist ein irgendwie albernes, einfach zu erlernendes Actionspiel mit Simulationselementen, das sich selbst nicht zu ernst nimmt.

Du übernimmst die Rolle des übermächtigen Multitalents Johnny “Jimbo Baby” McGibbits. Er soll drei Missionen durchführen, um einen verrückten Anführer zu stürzen und die Menschheit zu retten. Bei jeder Mission musst du einen Hubschrauber zum feindlichen Lager fliegen und dieses dann infiltrieren, um eine verdeckte Operation durchzuführen und eine spezielle Aufgabe zu erfüllen. Es gibt keine Hintergrundgeschichte, keine Charakterbeschreibung und wenig Dialoge. Infiltrator bietet einfach nur eine drei Missionen lange Kampagne und das war’s. Erwarte nicht mehr und du wirst nicht enttäuscht werden. Jede Mission besteht aus zwei Teilen, der Hubschraubersimulation und der Bodenmission. Ich behandle jeden Teil für sich.

Hubschraubersimulation: Flugsimulatoren sind normalerweise mühsam und haben eine steile Lernkurve. Da Infiltrator aber ein Spiel aus den frühen Tagen ist, steckt hier nicht so viel dahinter. Du musst dich mit der Steuerung vertraut machen und es wartet ein feindliches Flugzeug auf dich, das dich vom Himmel holen will, aber sobald du die Spielregeln kennst und die Schritte, die einzuhalten sind, ist es recht einfach, dein Ziel sicher zu erreichen. Das Schlüsselwort lautet „lernen“, denn das ganze Spiel besteht aus systematischem Ausprobieren. Es ist so konzipiert, dass du endlose Male stirbst, während du die Informationen sammelst, die nötig sind, um die Mission erfolgreich zu Ende zu führen. Setzt du dir zum Ziel, jedes Mal bis zu deinem Tod ein paar weitere Informationen zu sammeln, wirst du sehr schnell deine Aufgabe erfüllen können. Mach dir also Notizen.

Der Luftkampf (wenn du es denn so nennen willst) ist ziemlich lahm. Wirst du angegriffen, dann von einem Kampfjet, der zehnmal schneller als du und weitaus besser bewaffnet ist. Der Hauptaspekt dieses Spiels liegt nun einmal nicht auf den Luftkämpfen. Wichtig ist zu deinem Ziel zu gelangen, ohne kämpfen zu müssen. Wirst du angegriffen, kannst du versuchen, deinen Gegner abzuschießen (die Chancen stehen schlecht) oder deine Raketenabwehrsysteme zu benutzen, um die Angriffe abzuwehren, bis du dein Ziel erreicht hast. Du musst also nicht kämpfen. Am besten trickst man die Gegner aus und tut so, als wäre man einer von ihnen. Wie das geht, musst du aber selbst herausfinden.

Am schwierigsten ist, sicher zu landen, denn das benötigt einiges an Übung. Das Spiel ist gnadenlos, solltest du versuchen zu landen, obwohl deine Anzeigen noch keine perfekten Werte zeigen. Zudem musst du natürlich von den Feinden unbemerkt landen.

Bodenmission: Hier haben wir den Teil des Spiels, wegen dem ich gerne weitergespielt habe. Die Bodenmission erfordert ein wenig Strategie, da du ein Zeitlimit hast, sobald du gelandet bist, in dem du deine Mission erfüllen und zu deinem Hubschrauber zurückkehren musst. Jedes Lager besteht aus fünf Gebäuden, die komplett durchsucht werden müssen, um die Objekte zu finden, die du brauchst. Hierfür hast du fünf Versuche. Du stirbst, wenn der Feind dich erwischt oder der Timer abläuft. Dann startest du wieder bei deinem Hubschrauber auf dem Boden. Hast du alle fünf Versuche gebraucht, musst du ganz von vorne beginnen. Die einzige Möglichkeit innerhalb der Zeitvorgabe zu gewinnen ist, im Vorfeld zu wissen wo du hingehen und was du tun musst. Daher ist die Bodenmission eine Versuchsanordnung für systematisches Ausprobieren. Bei jedem Versuch erhältst du weitere Informationen und schließlich hast du alles zusammen, um die Mission innerhalb des Zeitlimits zu schaffen.

Um eine Enttarnung zu vermeiden, besitzt du gefälschte Dokumente, die du dem Feind, der dich entdeckt, zeigen kannst. Das funktioniert in 90% der Fälle. Es gibt Verkleidungen, die man finden und tragen kann und einem das Leben leichter machen. Wirst du entdeckt, schrillt der Alarm, aber dir bleibt immer noch die Möglichkeit, zu entkommen und die Mission zu Ende zu bringen. Solange du eine Verkleidung trägst, hast du also die klitzekleine Möglichkeit, die Mission zu beenden. Alternativ gibt es ein Gas, um die Gegner zu betäuben, um anschließend zu entkommen. Wenn sie erwachen, haben sie die Begegnung mit dir vergessen. Die Grafiken und Animationen haben mir ab und zu ein Lachen entlockt. Die Charakteranimationen an sich sind sehr simpel, aber ausreichend für ihren Zweck.

Infiltrator ist nicht so recht aufgefallen. Ich bin sicher, dass der Grund dafür Airborne Ranger war, das im darauffolgenden Jahr herauskam und viel anspruchsvoller war. Trotzdem kann es sehr viel Spaß machen, wenn dir die Machart solcher Spiele gefällt. Der Flugsimulator sollte dich nicht abhalten, er ist wirklich nicht so schlimm sobald du weißt, wie Kämpfe zu vermeiden sind. Die Bodenmissionen sind sowieso das Beste am ganzen Spiel. Ich vergebe also 3 Punkte, da ich das Spielen nicht eine Sekunde lang bereut habe.

 

Um das Spiel richtig zu spielen, musst du den CPU Takt weit herunterfahren. Es lief gut zwischen 500 und 750 Cycles (je nach PC). Läuft es zu schnell, werden die Hubschraubermissionen unspielbar schwer oder der Helikopter unkontrollierbar. Ab und zu läuft die Zeitbegrenzung doppelt so schnell und mit ihr alles andere. Ich war nicht in der Lage herauszufinden, warum, häufig war das Problem vorbei, sobald ich ein Gebäude betreten habe (nicht immer). Führe INF aus, um das Spiel zu starten.


Das Handbuch enthält sämtliche Informationen über die Helikoptersteuerung, sowie wichtige Tipps, um auf dem Boden zu überleben. Zudem gibt es massenweise belangloses Zeug über unseren Helden Johnny “Jimbo” McGibbits, die du guten Gewissens überspringen kannst.

Aus der Mobygames Trivia … Wenn du dieses Spiel für NES gespielt hast, war es eigentlich Infiltrator II. was natürlich offensichtlich der Nachfolger hiervon ist.


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Reviewed by: Geezer / Screenshots by: Geezer / Uploaded by: Geezer / Translated by: Funkmaster5000 / share on facebook
 

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