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Great Naval Battles - North Atlantic 1939-1943
 
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Great Naval Battles of the North Atlantic (GNB-NA) ist während des 2. Weltkriegs angesiedelt und behandelt die Kampfhandlungen zwischen den Oberflächenverbänden der British Royal Navy und der Deutschen Kriegsmarine. Man kontrolliert eine der beiden Flotten nach allen Gesichtspunkten, vom strategischen Hintergrund bis hin zum Abfeuern der Kanonen. Zum Glück für die meisten von uns kann man die anstrengenden Aufgaben in GNB-NA (wie das Zielen mit diesen Kanonen) dem Computer überlassen. GNB-NA konzentriert sich nur auf die großen Oberflächenverbände des Krieges. Die deutschen U-Boote sind nicht steuerbar, was sehr schade ist. Nicht dass U-Boote keine Rolle spielen, sie werden allerdings vom Computer gelenkt und man wird nur von den Ergebnissen der U-Boot Einsätze informiert. Es wurden nicht einmal alle Oberflächenschiffe, weder für die Briten noch für die Deutschen, eingebunden. Dabei schneidet die deutsche Seite wesentlich schlechter ab. Viele der Kreuzer sind nirgendwo zu sehen. Die Schiffe, die die Deutschen auf ihrem Feldzug durch Europa kaperten wurden auch nicht hinzugefügt. Dies wurde allerdings nicht ohne Grund so gehandhabt. Die Computer dieser Zeit hatten nur sehr begrenzte Speicherkapazitäten und so mussten hier einige Einschränkungen getroffen werden.  

Was man als Deutscher noch übrig behält ist eine sehr kleine Auswahl schwerer Kampfschiffe und eine Hand voll Zerstörer. Mit diesen begrenzten Ressourcen muss man die übermächtige Royal Navy angreifen und so viele Schiffe wie möglich versenken. Wenn man dies versucht, bemerkt man erst, was für ein Himmelfahrtskommando das war. Von Kiel auslaufend mussten die Deutschen an der britischen Marine Hauptbasis bei Scapa Flow (an der Nordspitze Schottlands) und ihren Patroullien rund um Island vorbei gleiten. Erst dann erreichten sie die offenen Gewässer des Atlantiks.

Sobald die Schiffe den Atlantik erreicht haben fängt ihre Aufgabe gerade mal an. Während des Spielverlaufs bekommt man Berichte über die Lage naher britischer Konvois und kann seine Einsatzkräfte aussenden, um diese zu jagen. Die Schiffe bewegen sich wesentlich schneller als die britischen Konvois, so dass man sie recht leicht einholen kann (Konvois müssen mit der Geschwindigkeit des langsamsten Schiffes fahren).

Der eigentliche Kampf findet auf einer anderen Spielebene statt. Eine stumpfe Draufsicht zeigt die eigenen und die feindlichen Schiffe, die sich in Sichtweite befinden. Es gibt hier keine phantasievollen Grafiken, einfach nur das schlichte Minimum, was man zum kontrollieren seiner Schiffe braucht. Dadurch bleibt viel Rechenleistung um sämtliche Variabeln, die die Simulation beinhaltet, zu berechnen. Wind, Lichtstärke, Entfernung und Regen sind nur einige der vielen Faktoren die man während des Kampfes beachten muss. Schäden können von Reparaturtrupps behoben werden. Steht ein Schiff in Flammen oder bricht Wasser ein, sind diese Trupps zur Stelle und fangen an das Feuer zu löschen oder das Loch im Schiffsrumpf zu stopfen. Unbeachtete Feuer breiten sich schnell aus und Wassereinbrüche bringen das Schiff (natürlich) früher oder später zum sinken. Die Bordkanonen haben genau berechnete Reichweiten und die Schiffe nehmen spezifisch Schaden, so dass sie an Kampfkraft einbüßen können auch wenn sie nicht kurz vor der Versenkung stehen. Wie schon gesagt können viele Funktionen selbst gesteuert oder dem Computer überlassen werden. Am besten ist es alles außer der Navigation und der Auswahl der Ziele dem Computer zu überlassen, da er diese sehr gut handhabt und man so Zeit hat den Schlachtverlauf zu lenken.

Ich bin kein Marinetaktiker und kann daher nicht sagen, wie gut die Kämpfe die Feinheiten der wirklichen Schlachten des 2. Weltkriegs wiedergeben. Meine Strategie war einfach aber effektiv: Hab immer mehr schwere Schlachtschiffe als dein Gegner. Sogar mit einer so simplen Strategie macht das Kämpfen Spaß. Die Breitseite zum Gegner zu manövrieren und die Schiffe zu steuern, die ein Stakkato von Treffern hinnehmen müssen, hält dich gut beschäftigt. Es gibt eine Option, die es erlaubt den Kampf in Echtzeit ablaufen zu lassen und so den letzten Rest Realismus hinzu zu fügen. Um so auch nur eine einzige Schlacht zu beenden braucht man schon über eine Stunde Zeit.

Was ich in dem Spiel vermisse ist ein Szenario-Generator. Es enthält nur eine Hand voll Szenarios und eine Kampagne. Dies ist ausreichend für ein paar Tage Unterhaltung, aber es gibt leider keine Möglichkeit mit der gesamten Kriegsmarine gegen einige der größten Navy-Schiffe anzutreten oder einen der schweren Kreuzer der Deutschen mit ein paar englischen Zerstörern zu versenken. In Kurzform: Ich vermisse einen Szenario-Generator. Dies ist aber leider nicht der einzige Mangel des Spiels. Wie Du sicherlich bemerkt hast behandle ich in diesem Spielbericht bisher nur die deutsche Sicht der Dinge. Dies mache ich nicht weil ich begeisterter Nazi bin, der den Ruhm alter Tage nachleben will (ich bin weit davon entfernt). Die Briten zu spielen ist einfach zu leicht. Die Deutschen haben zu wenige Schiffe um eine wirkliche Bedrohung darzustellen und die meisten dieser Schiffe sind den größeren britischen Schiffen auch noch unterlegen. Im Gegensatz zur Wirklichkeit haben die Briten hier nur eine Schlacht zu gewinnen und zwar gegen die Deutschen im Nordatlantik (im 2. Weltkrieg gab es auch Schlachten im Mittelmeer gegen Italien und im Fernen Osten gegen Japan). Man bekämpft also die deutschen Schiffe mit einer weit überlegenen Flotte. Die andere Variante macht ein wesentlich interessanteres Spielgeschehen aus.

Trotz seiner Mängel bleibt GNB-NA ein Klassiker seiner Zeit. Seeschlachtsimulationen im 2. Weltkrieg sind keine Seltenheit aber nur wenige haben die Spielbarkeit von GNB-NA. Nicht einmal seine Nachfolger (es waren vier an der Zahl) haben diese erreicht. Sie machen sich eher schlecht, sogar wenn man sie nicht mit ihrem großen Bruder vergleicht. GNB-NA wird dich nicht für Stunden an deinen Stuhl fesseln aber es wird dich bis in die Morgenstunden wachhalten, wenn du vor dem schlafen gehen noch diesen letzten Konvoi erledigen musst...

Viel Spaß.

 

In dem Archiv befindet sich eine ungepatchte aber gecrackte Version des Spiels, da diese die einzige war, die ich mit DOSBox zum laufen brachte. Es gibt eine gepatchte Version, die aber nicht mit DOSBox läuft und ansonsten viel zu schnell ist, um spielbar zu sein. Der Patch ist nicht unbedingt notwendig, behebt allerdings einige kleinere Unstimmigkeiten des Gameplay (wie Fliegerangriffe, die die Reichweite der Flugzeuge übertreffen). Wenn wir je die gepatchte Version zum Laufen bringen, werden wir diese hochladen.


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Reviewed by: The Niles / Screenshots by: The Niles / Uploaded by: The Niles / Translated by: Chris / share on facebook
 

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