Bioforge



Es ist Zeit für ein bisschen Geschichte. In der Geschichte der Computerspiele gab es immer ein besonderes Spiel, welches eine kleine Revolution auslöste und ein neues Genre etablierte: welches das Erste seiner Art war. Sobald dieses eine Spiel auf den Markt kam, folgten unmittelbar danach unzählige "Klone" und "Doppelgänger". Und im Regelfall gab es ein zweites Spiel, das dieses neue Genre erst so richtig populär machte. So geschah es mit Wolfenstein 3D und DOOM, Dune 2 und C&C, und es gab Alone in the Dark, das Spiel welches dieses neue Genre aus der Taufe hob - das 3D-Action-Adventure.

Bei Alone in the Dark gab es natürlich einiges was verbesserungswürdig war. Davon hauptsächlich betroffen (und wahrscheinlich am wichtigsten, da die Story und die Atmosphäre einfach großartig waren), war die Bewegungssteuerung des Charakters. Die nämlich, erinnerte mehr an einen Robotor als an ein menschliches Wesen. Insofern war es nur eine Frage der Zeit bis ein Spiel sich dieser Aufgabe annehmen und es ernsthaft verbessern würde. Das erste Spiel, welches sich daran versuchte war das berühmte Ecstatica, dass die Charaktere auf Basis von Ellipsoiden darstellte und sehr realistische Bewegungen bot. Der nächste Schritt war es, diesen Effekt beizubehalten aber es noch realer zu gestalten. Der nächste Schritt war Bioforge.

Einfach alles an diesem Spiel wirkte fantastisch als es veröffentlicht wurde: die Grafik, das Gameplay und besonders die Atmosphäre. Wenn man es einige Zeit spielt, merkt man natürlich, dass es nicht perfekt ist aber es gab wirklich keinen großen Fehler der den kompletten Spieleindruck zerstörte. So, genug von dieser allgemeinen Lobhudelei, gehen wir eins nach dem anderen durch.

Es beginnt damit, dass auf einem fremden Planeten ein Raumschiff andockt und man sieht wie zwei Männer in Rüstungen einen Typen, der nicht mehr laufen kann ins innere einer Einrichtung schleifen. Danach erscheint ein Gesicht mit einem teuflischem Grinsen und es wird anscheinend irgendeine Art von Operation vorgenommen. Als nächstes wacht Ihr in einer Zelle auf und wisst weder wo Ihr seid noch, und das ist viel wichtiger, was ihr seid. Auch wenn auf diese Weise so viele Spiele, Filme und Geschichten anfangen, ist es dennoch nicht der schlechteste Start. Und in Bezug auf Bioforge ist es ein verdammt guter Anfang. Man merkt schnell dass, nur weil man aufgewacht ist, dies nicht gleich heißen muss, dass man überlebt hat.

Gespräche mit anderen Charakteren finden entweder automatisch statt oder werden in Zwischensequenzen erzählt. Die meisten Informationen jedoch findet Ihr entweder in Computer-Logs oder in persönlichen Notebooks. Hier und da stoßt Ihr auf ein solches Notebook und findet darin Information darüber was eigentlich passiert ist, geschrieben aus einem anderen Blickwinkel oder auch wichtige Codes. So setzt sich langsam ein Bild zusammen über das was geschehen ist, wer man selber ist und wie man vielleicht auch wieder entkommt. Wollt Ihr Euch damit nicht rumschlagen ist es nicht notwendig, jede Information genau zu lesen. Als Alternative müsst Ihr nur kurz durch die Log-Bücher durchblättern und alle relevanten Informationen daraus werden automatisch in Eurem Tagebuch gespeichert, wo Ihr es bei Bedarf noch einmal nachlesen könnt. Seid Euch dessen bewusst, dass Ihr nur sehr wenigen Freunden begegnen werdet und viele unterschiedliche Gefahren auf Euch lauern. Auch wenn Ihr ständig vor neue Probleme jedweder Art gestellt werdet, schafft es das Spiel dennoch vorrangig ein Adventure zu bleiben. Die Handlung geht weitaus tiefer als es zu Beginn scheint und nach sehr viel Action und wenig Fortschritt in der Story, kehren sich gegen Ende diese beiden Dinge noch einmal um. Nunja es gibt auch dann immer noch genug Action.

Es gibt einen Kampf-Button, der den Kampfmodus ein- und ausschaltet. Seid Ihr im Kampfmodus könnte ihr mit der Steuerung Eurer Arme und Beine eine Vielzahl von Angriffen und Ausweichmanövern vollführen. Der Nahkampf funktioniert sehr gut und Ihr werdet versuchen Eurem Gegner Schlag auf Schlag zu versetzen so dass dieser keine Möglichkeit hat, Euch zu treffen. Schafft er es dennoch, müsst Ihr versuchen den Schlag zu blocken, es sei denn er ist zu schnell und verpasst Euch dann Eine nach der Anderen. Daher ist jeder Kampf eine Herausforderung. Dies ist auch der Punkt, wo das Spiel eine seiner Schwächen offenbart: manchmal ist der Kamerawinkel so ungünstig gewählt, dass Ihr keine gute Sicht auf Euch oder Euren Gegner habt. Das kann manchmal ziemlich nervig sein, wenn man die Schlag-Richtung nicht richtig abschätzen kann und den Gegner einfach nicht trifft und dieser dadurch die Möglichkeit hat nach Lust und Laune anzugreifen. Wenn Ihr im Kampf-Modus nichts unternehmt, dreht sich Euer Charakter automatisch immer in die Richtung des Feindes aber Ihr könnt natürlich auch auf ihn zu rennen und ihn sofort attackieren. Dieses automatische Feature mit der Drehung ist eigentlich eine gute Sache aber es gibt Kamerawinkel, die Euch nur Kopfschmerzen bereiten werden. Es ist beileibe kein einfaches Spiel und der Action-Teil im Besonderen, da es sehr oft passiert, dass Ihr im Kampf einen Fehler macht, den der Gegner sofort ausnutzt wird um Euch letztendlich zu besiegen.

Interessant ist die Schadensdarstellung an Eurem Körper. Je weniger Gesundheit man hat, umso mehr Wunden erscheinen auf ihm. Mithilfe der körpereigenen Batteri kann man die Gesundheit auch wieder herstellen. Diese Batterie ist für die Energie in Eurem Körper zuständig und ist wie gesagt auch für die Heilung nützlich. Das ist insofern von Vorteil, da man nicht allzu viele Batterien im Spiel findet. Die Energie wird im späteren Spielverlauf noch eine wichtige Rolle spielen aber das herauszufinden überlasse ich Euch. Die Waffen im Spiel sind ebenfalls rar gesät aber das ist eigentlich kein Nachteil. Jeden Blaster könnt Ihr ebenso gut wie eine Keule schwingen. Am Ende scheint es, dass Ihr mehr Kämpfe im Nahkampf bestreitet anstatt mit reinem schießen. Meistens benutzt man die Schusswaffen nur um allerlei Arten von Robotern den Garaus zu machen. Laserschüsse werden von einigen Wänden sowie von Glasflächen reflektiert, so dass man auch hinter eine Deckung noch gut schießen kann. Manchmal ist das die einzige Möglichkeit um Feinde zu besiegen. Und manchmal ist es auch am Besten einfach der Schnellere zu sein.

Diese Rezension könnte immer so weitergehen aber ich denke es ist besser nicht alles zu verraten. Also; alles an diesen Spiel ist einfach nur großartig. Es ist ein Action-Adventure mit einer tiefgängigen und durchaus interessanten Geschichte, mit vielen Kämpfen und einer Menge Rätseln. Ich empfehle dieses Spiel allen Liebhabern von Videospielen, nicht nur den Adventure- und Action-Fans. Definitiv eins der besten Spiele seiner Art.

Leider braucht man DOSBox um das Spiel unter XP zu spielen und es gehört einiges an Erfahrung dazu um eine flüssige Darstellung zu erreichen. Das volle Spielerlebnis ist Besitzern von Win98 (oder älter) vorbehalten oder vielleicht die, die eine bessere Emulation zur Verfügung haben. Achtet darauf dass die Soundeinstellungen in DOSBox mit denen im Spiel übereinstimmen (IRQ, DMA).

In DOSBox müsst Ihr das Spielverzeichnis in dem Bioforge ist unter C: mounten. Beispiel: Befindet sich Bioforge in C:\Games\Bioforge, dann: mount c: c:\games

Mit BIOFORGE.EXE startet man das Spiel.


Reviewed by: marko river Download Bioforge | Abandonia

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User Reviews

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genre:
Action
Theme:
Arkade, Futuristisch,
perspective:
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