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Command & Conquer
 
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Zeit für ein bisschen Geschichte. Mit Wolfenstein 3D haben ID etwas noch nie dagewesenes und revolutionäres produziert. Aber nach Doom begann man, die First Person Shooter Doom-ähnlich zu nennen. Als Westwood das erste Echtzeit-Strategiespiel Dune herausbrachte, war das eine Mischung aus Abenteuer und Strategie, und „Echtzeit“ wurde nicht als Begriff dafür benutzt. Die eigentliche Definition des heute bekannten Genres wurde durch den Nachfolger eingeleitet, der die Echtzeitstrategie ins Leben rief. Aber es gab immer noch kein Spiel, das diesem Bereich die Berühmtheit verschaffte, und den Spielemarkt mit einer Fülle von „Nachahmungen“ überfluteten ließ. Bis dann schließlich Command & Conquer erschien.  

C&C war das erste Spiel einer Serie, die eine der bekanntesten des Genres werden sollte. Ihr habt wahrscheinlich schon von Generals, Red Alert und Tiberian Sun gehört. Nun, sie alle haben hier ihre Wurzeln. Eigentlich ist C&C Dune 2 sehr ähnlich. Ihr „erntet“ Rohstoffe, um das nötige Geld zu verdienen, mit dem ihr Gebäude errichten und Einheiten aufstellen könnt. Dieses Prinzip, das damals mit Dune 2 begann, liegt allen Echtzeit-Strategiespielen zugrunde: ihr gründet und erweitert eure Basis und Armeen, indem ihr eine Reihe von Waren sammelt. Für gewöhnlich hat derjenige das Spiel gewonnen, der das meiste Geld angesammelt hat. Auch die Preise der Basiseinheiten und Gebäude sind wie bei Dune 2 (Kasernen kosten 300, Kanoniere 100,…). Aber die Programmierer haben es trotzdem geschafft, C&C nicht „nur wie einen Klon“ erscheinen zu lassen. Sie haben zumindest bei der Story viel getan.  

Wenn man C&C mit Spielen vergleicht, die davor erschienen sind, muss man sagen, dass C&C in allen Aspekten die Oberhand hatte. Bessere Grafiken, exzellenter Sound, mehr Einheiten, Zwischensequenzen die die interessante Story erzählen (ursprünglich kam C&C auf 2 CDs heraus, die hauptsächlich mit Animationen gefüllt waren; dies praktizierte Westwood auch später noch). Die größte und wichtigste Neuerung jedoch war die Möglichkeit, so viele Einheiten auszuwählen und zu steuern, wie man wollte. Wenn ihr in früheren Spielen 10 Einheiten zum Angriff schicken wolltet, musstet ihr den Befehl für jede einzelne Einheit tätigen. Sogar in Warcraft 2, das einzige Spiel dieser Art, dass mit C&C mithalten konnte, war es nur möglich, 9 Einheiten auszuwählen. Bei C&C aber ist es einfacher, und komplexere Attacken wurden möglich. Das Ziel des Strategie-Genres war immer, dem Spieler ein realistisches Bild des Kampfgeschehens zu vermitteln, und nun war darin ein großer Schritt getan.  

Tiberium ist eine sehr seltsame Pflanze. Wissenschaftler fanden heraus, dass sie aus verschiedenen Substanzen besteht, und das einige davon ernsthafte Degenerationen im menschlichen Körper auslösen können. Andere Substanzen wiederum stellten sich als äußerst wertvoll heraus. Ein Mann namens Kane hat die Bruderschaft NOD gegründet, und begonnen, Tiberium abzubauen. Sie begannen bald, es für ihre bösen Pläne einzusetzen. Sie verdienten viel Geld damit und kauften viele Waffen, und bald wurde aus der kleinen Sekte eine kleine Armee. Ihr Einfluss wuchs in Afrika – diesem Kontinent fehlte eine entsprechende Armee, um sich gegen die Bedrohung zur Wehr zu setzen – und bald darauf richtete Kane seine Aufmerksamkeit auch auf Europa. Dies versetzte die gesamte Welt in Angst und es wurde klar, dass man sie stoppen muss. Die wohlhabenden westlichen Länder gründeten die Global Defense Initiative, kurz GDI, und hatten nur eine Absicht: die Bruderschaft NOD zu stoppen und zu zerschlagen. Der Krieg hatte begonnen.  

Soviel zur Story. Zu Anfang wählt man die Seite aus, für die man kämpfen möchte. Die GDI sind natürlich stärker, da sie aus verschiedenen Armeen bestehen, also können sie Waffen produzieren und bekommen auf verschiedene Weisen Hilfe während des Krieges, wie beispielsweise Luftangriffe oder sehr wirksame Ionen-Kanonen (Strahlen, die von Satelliten aus abgeschossen werden). NOD hingegen müssen ihre Waffen kaufen und Verteidigungen gegen die mächtigeren GDI-Kräfte aufbauen, bis sie stark genug für einen offenen Konflikt sind. Das dürfte euch einen groben Überblick über die Situation geben. Die GDI greifen frühzeitig an, bevor Kane mächtig genug ist. Die NOD müssen sich ihrerseits ersteinmal die Loyalität des Volkes sichern (als Beispiel: die erste Mission der NOD-Kampagne ist, Führer bestimmter Dörfer zu eliminieren, da diese sich auflehnen). Der Anfang einiger Level gegen die GDI ist hart, da es euch vorerst nur möglich ist, kleinere GDI-Basen zu erobern, und diese für eure Ziele einzusetzen. Man sieht also, beide – GDI wie NOD – haben ihre feste Rolle, und für mich ist dieser Aspekt sehr gut umgesetzt.  

In der GDI-Kampagne kämpft ihr für Europa und in der Kampagne der NOD für Afrika. Jeder Level findet in einem bestimmten Land statt, ihr bekommt also entsprechende Informationen über das gewählte Land, bevor ein Level beginnt (das spielt eigentlich keine Rolle, aber macht einen guten Eindruck um das Kriegsgeschehen zu unterstreichen). Ich sage „gewählte“, weil ihr von Zeit zu Zeit bestimmte Level wählen könnt. Das bedeutet nicht, dass ihr Level überspringen könnt, sondern nur, dass es in manchen Abschnitten mehrere Karten gibt (wer Dune 2 gespielt hat, weiß was gemeint ist). Manchmal bekommt ihr unterschiedliche Aufgaben, es ist also interessant, C&C öfters durchzuspielen. Jede der beiden Kampagnen hat 14-15 Level. Ja, die Zahl der Level kann in Abhängigkeit zu bestimmten Missionen variieren, aber ihr müsst schon tief ins Spielgeschehen eintauchen, um alles herauszufinden. Ich empfehle euch, verschiedene Speicherstände anzulegen, bevor ihr einen Level beendet, wenn ihr alle verfügbaren Karten spielen wollt. Es gibt drei verschiedene Karten für den jeweils letzten Level der GDI und der NOD, aber im letzten Level gibt es keine wechselnden Missionsziele.  

Als ich von C&C hörte, begann ich ernsthaft darüber nachzudenken, mir einen PC zu kaufen. Kleine Männchen, die Übungen machen solange sie keine Aufgabe haben, kleine Explosionen und Kriegsschreie, Bürger mit Häusern und Kirchen. Effekte bei brennenden Bäumen oder brennendem Öl in Raffinerien. Des weiteren haben sich die Programmierer auch viel Mühe beim Tiberium gegeben, der Pflanze auf der das Spiel basiert. Es sieht aus wie kristallines Gras, das wächst aus den Samen bestimmter Bäume erwächst und seine Wurzeln ausbreitet. Wenn menschliche Einheiten sich über das Tiberium bewegen, verlieren sie Energie, aber Fahrzeuge können die Felder ohne Probleme überqueren. Tiberium breitet sich aus, also kann es von Vorteil sein, es wachsen zu lassen, um mehr davon ernten zu können (ja genau, diese gefährliche Pflanze bedeutet Profit). Die Erntemaschinen sammeln diese kostbare Pflanze, bis sie keinen Platz mehr haben, aber kleine, junge Pflanzen haben noch keine Kristalle, somit fehlt ihnen die Substanz die so einträglich ist. Es ist sehr verwirrend, dass eure Erntemaschinen die Pflanze unablässig sammeln, und somit verhindern, dass sie sich ausbreitet, also müsst ihr immer ein Auge darauf haben.  

Nun kommen wir auch zum größten Nachteil des Spiels. Die KI ist schlecht. Das ist auch der Grund, warum die Erntemaschinen so verwirrend arbeiten, warum ihr wahrscheinlich in jedem Level eure Verteidigung leicht auf die Strategie des Gegners einstellen könnt und warum ihr in ihre Basen einfallen könnt, während einige der Feinde einfach daneben stehen und ihre Waffen reinigen. Aber auch wenn der Computer nicht in der Lage ist, allzu komplexe Angriffe auszuführen, hat er dennoch einige Tricks parat. Das macht das Spiel nicht zu einfach. Eigentlich ist es sogar schwierig, aber nur bis ihr eine starke Basis aufgebaut habt. Dann habt ihr den Feind mehr oder weniger in eurer Hand, vorausgesetzt ihr habt genug Ressourcen zu Verfügung. Aber seid euch eurer Sache nicht zu sicher – der Computer hat es geschafft, mich manchmal empfindlich zu treffen, obwohl ich eine starke Verteidigung aufgebaut habe. Ihr müsst wissen, dass ihr eure Basis nicht in jedem Level neu errichtet. Die Programmierer haben es geschafft, euch mit dem Spiel zu verknüpfen, indem die Story verfolgt wird. Die Level bleiben auf diese Weise stets interessant.  

Was das Einnehmen gegnerischer Gebäude betrifft, weiß ich nicht, ob das gut oder schlecht gelöst wurde. Ihr benutzt dazu die „Ingenieure“. Anders als bei anderen Strategiespielen von Westwood, benötigt ihr hier nur einen einzelnen Ingenieur um die gewünschten Gebäude zu besetzen (es ist unwahrscheinlich, dass der Computer solche Angriffe für gewöhnlich durchführt). Andererseits jedoch macht es Spaß und ist effektiv, wenn ihr das bei eurem Gegner macht. Ich sollte nun erwähnen, dass die Konstruktionshalle der wichtigste Punkt in einer Basis ist. Damit werden andere Gebäude gebaut und wenn sie zerstört ist, ist es einfach, besiegt zu werden. Das gilt für beide Seiten. Ihr könnt zwar MCV erstellen (ein Fahrzeug, das sich in einen neue Konstruktionshalle umwandeln kann), aber die sind teuer (5000) und können nur hergestellt werden, wenn ein hoher technologischer Level erreicht ist. Nun folgen noch weitere Informationen über den technologischen Level.  

Der technologische Level steigt mit fortschreitendem Spiel. Durch ihn wird eure technologische Entwicklung beschrieben, und die eures Gegners. Dadurch könnt ihr immer nur die eurem Fortschritt entsprechenden Einheiten und Gebäude produzieren. Dieses Prinzip dürfte jedem, der schon mal Echtzeit-Strategiespiele gespielt hat geläufig sein. Anfangs habt ihr schwächere Einheiten und Gebäude zu Verfügung als später und dasselbe gilt für den Gegner. Warum ist das dann so wichtig, wenn dies sowieso bekannt ist? Für den Mehrspielermodus natürlich. Wie bei jedem Spiel dieser Art macht es am meisten Spaß, gegen einen menschlichen Gegner anzutreten. Es ist wichtig zu wissen, dass im Mehrspielermodus der technologische Level immer auf der maximalen Stufe angesetzt ist. Das bedeutet, dass ihr mit NOD von Anfang an Kommandoeinheiten herstellen und Nuklearraketen abfeuern könnt. Meiner Meinung nach hat Westwood eine gute Entscheidung getroffen, in dem dadurch die Option gegeben wird, über den technologischen Level frei zu verfügen. Aber das ist nur meine Sicht der Dinge – meine Freunde haben im Mehrspielermodus den Level noch nie heruntergesetzt. Wenn ihr einen gegnerische Konstruktionshalle erobert habt, gibt euch das volle Kontrolle über alle gegnerischen Einheiten und Gebäude. Kurz gesagt: eine tolle Sache!  

Das war's auch schon. Kleine, leicht grobe aber farbenfrohe Grafiken (VGA), super Sound – viele Dinge, die das Spiel sehr unterhaltsam aber nicht allzu schwer machen. Es war schon irgendwie schwierig, als ich es gegen meinen besten Freund gespielt habe. Damals haben wir uns noch nicht so gut mit Echtzeitstrategie ausgekannt. Obwohl die Levelziele variieren, sollte jeder, der einigermaßen geübt darin ist es fertigbringen, das Spiel früher oder später erfolgreich durchzuspielen. Diejenigen, die die Nachfolger dieses Spiels kennen, sollten sich mit den vielen Einheiten und Gebäuden gut zurechtfinden. Nun, C&C hat genügend Einheiten, aber Red Alert und Generals haben noch viel mehr, das soll an dieser Stelle erwähnt sein.  

Schlussendlich bleibt zu sagen, dass dies eine Legende ist und, wie schon erwähnt, der Start einer großartigen Serie war. Es macht mir immer noch sehr viel Spaß, daher empfehle ich euch wärmstens, es mal auszuprobieren. Schade dass die Zwischensequenzen nicht dabei sind, denn die sind wirklich ein Augenschmaus. Ich bezweifle, dass jemand, der C&C gespielt hat, Kane, den Bösewicht mit Stil und dem weichen Grinsen vergessen kann.


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Reviewed by: marko river / Screenshots by: marko river / Uploaded by: Nyerguds / Translated by: Strobe / share on facebook
 

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