Aaargh!



Aaargh! Da kommt ein Monster auf unser Dorf zu und zerstört alles, nur um unsere versteckten Riesenpizzastücke und Früchte zu finden ...

Die meisten Spiele stecken euch in die Rolle des “guten Kerls” mit so ehrenhaften Aufgaben á la “Rette die Welt” oder “Befreie die Prinzessin”. Da gibt es aber dann auch diese Spiele, die auf unsere versteckten, dunklen, massenmörderischen Gefühle ansprechen und uns ein tiefes Genussgefühl geben, wenn wir einfach mal die Bösen sind. Schaut euch doch nur mal die beiden Dungeon Keeper Spiele an. Da ist nichts von guten Strategie- oder Kampfeinlagen zu spüren und die Levels scheinen bis zum Ende hin alle vom Schwierigkeitsgrad den Tutorial-Levels anderer Spiele angepasst zu sein, doch trotzdem fand sich eine große Fangemeinde zusammen. Der Grund hierfür kann nur eines sein: Spaß am Zerstören und böse sein zu dürfen.

Rampage seinerzeit hat bestimmt eine Menge Spaß gemacht, ich kenne jedoch niemanden, der dieses Spiel auch als nur “gut” bezeichnen würde. Als ich noch jünger war, steckte ich Unmengen von Münzen in die Arcadeautomaten und als es endlich für den Heimcomputer erschien, habe ich es mir natürlich auch sofort besorgt und auch heute noch vergeude ich so manche Mittagspause daran, meine Kollegen von den Gebäuden zu schubsen. Genauso wie Rampage gibt einem Aaargh die Rolle eines zerstörerischen, menschenfressenden Monsters und man muss schon sagen, dass es auch nicht wirklich viele Games gibt, die diese Art von Gameplay geben. Es gab da für den C64 die Movie Monsters und für die PS 2 War of the Monsters - um ein neues Beispiel zu geben - und diese Spiele machen Spaß - so wie Aaargh auch!

Aaargh spielt in einer Art 3D Landschaft, in der man sich frei bewegen kann - man klettert also nicht auf Hochhäuser wie in Rampage. Ziel ist es alle Gebäude zu zerstören und somit in das nächste Level zu gelangen. Man hat die Wahl zwischen zwei Monstern, einem Risenoger und einer Riesenechse. Beide scheinen die gleichen Fähigkeiten zu haben, also ist die Auswahl rein auf das Äußerliche beschränkt. Beide können in alle Richtungen schlagen (auch nach oben und unten) und beide können Feuer speien (was aber eine kurze Nachladezeit für den nächsten Angriff nach sich zieht). Nachdem man ein Gebäude zerstört hat, rennen die ängstlichen Einwohner heraus und wuseln über den Bildschirm. Die kann man dann platt hauen und essen. Weiterhin gibt es Eier und Monster-Eier in den Gebäuden. Sobald man etwas isst, steigt auch schon die Lebensenergie etwas an. Ich mag es, dass in einigen Levels große Monsterstatuen stehen. Die sollten wahrscheinlich das Dorf von Angriffen schützen - scheint aber wohl ganz offensichtlich nicht funktioniert zu haben. ;)

Rampage war recht einfach, Aaargh ist es nicht! Die tödlichste Waffe, der man sich entgegengestellt sieht ist das Katapult. Dieses schleudert Steine auf euch und verursacht erheblichen Schaden und sofern man es nicht direkt außer Gefecht setzt, werdet ihr nicht sehr lange überleben. Es ist eine recht nervige Sache, das Ding zu treffen, weil jedes Mal wenn man endlich die richtige Position zum Schlagen erreicht hat, bewegt es sich wieder weiter und man rennt wieder hinterher. Sobald es zerstört ist, kann man sich dann in aller Ruhe um den Rest der Stadt kümmern. Dann gibt es da noch fliegende Riesenbienen oder -Hornissen die euch mit so einer Art Feuerattacke das Leben schwer machen.

Es gibt einen Zweispielermodus, der für eine gewisse Zeit ‘ne Menge Spaß bringt, aber leider nicht mit Rampage mithalten kann. Auch wenn man alleine spielt, ist es eine gute Idee den Zweispielermodus zu benutzen, denn dann attackieren die Dorfbewohner nämlich beide Monster zu gleichen Teilen und es scheint auch nicht mehr Gegner zu geben als im normalen Einzelspielermodus.

Wie bewertet man nun dieses Spiel? Schaut man sich die Grafik an, ist es alt, aber völlig in Ordnung und es gibt keine großen Patzer. Der PC-Lautsprecher quiekt zunächst recht irritierend vor sich hin, aber später im Spiel kann man zumindest grade nicht mehr von einem Höllenlärm sprechen. Es ist ein herausforderndes Spiel und selbst erfahrene Städtezerstörer werden nicht ganz so leicht durch das Spiel kommen - es ist auf alle Fälle eine nette Beschäftigung für die Kaffeepause. Es ist wirklich wert gespielt zu werden und solange es nicht Rampage auf der Festplatte ersetzt, macht es eine Menge Spaß zu sehen, wie weit man kommt.
Eine letzte Sache noch: Das Spiel erlaubt drei Möglichkeiten zu Steuerung: Tastatur, Joystick und Maus. Zunächst fand ich es zwar sehr überraschend überhaupt eine Maussteuerung auswählen zu können, aber nachdem ich mich ein wenig daran gewöhnt habe, bewerte ich sie als sehr intuitiv.

Technische Anmerkung: Obwohl es unter DOSBox lauffähig ist, hatte ich Probleme mit der Joysticksteuerung. Deshalb habe ich es im “reinen” DOS auf einem Windows 98 System gespielt.


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genre:
Action
Theme:
Arkade,
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Plattform,


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