Ancient Art of War





Vergesst Ballerspiele, The Ancient Art of War ist reine Strategie. Eure Aufgabe ist, als Kommandeur auf dem Schlachtfeld den Weg zum Sieg zu ebnen. Anstatt einem einzigen Geschichtsverlauf oder Kampagne bietet euch AAW die Wahl aus verschiedenen Schlachten, und jede davon ist individuell. Wenn die Schlacht beginnt, müsst ihr dafür sorgen, dass ein Sieg errungen wird. Das schafft ihr nur selten durch kompromisslosen Krieg. Das Gelände, die Einheiten, ihre korrekte Formation und die Planung sind unabdingbar für euren Erfolg. Wenn der Kampf vorüber ist, bekommt ihr Statistiken über Gefangene, Getötete usw., und der Level ist beendet.  

Vor der Schlacht
Eure erste Aufgabe als Kommandeur ist die Vorbereitung. Eure Armee besteht aus vier Soldatengruppen: Bogenschützen, Barbaren, Rittern und Spionen. Die Spione bewegen sich sehr flott und können weit sehen, aber können nicht kämpfen. Eure Barbaren bewegen sich flink und benutzen Schlagangriffe. Die Ritter sind langsamer, haben aber mehr Angriffsstärke und die Bogenschützen sind sehr langsam, können jedoch auf Distanz angreifen. In einer idealen Welt müsst ihr eine Mischung aus all diesen Einheiten zusammenstellen. Barbaren töten Bogenschützen, Ritter töten Barbaren, gut platzierte Bogenschützen töten diese beiden Gruppen und ungünstig platzierte werden getötet. Die Positionierung wird durch Formationen vorgenommen.  

Es gibt neuen vordefinierte Formationen. Dabei gibt es verteilte Formationen, bei denen die Krieger zufällig über das Schlachtfeld gestreut sind, linienartige Formationen, geschlossene Formationen usw. Die Formationen profitieren von ihrer Zusammensetzung. In einer günstigen Situation benutzt ihr Standartaufstellungen, aber man benötigt auch Formationen die fehlende Ritter, Barbaren oder Bogenschützen ausgleichen können. Wenn ihr nur einen Spion habt, müsst ihr ihn so positionieren, dass er problemlos fliehen kann. Direkt an der Front machen sich Barbaren am besten. Wenn den Bogenschützen andere Einheiten im Weg stehen, können sie nicht auf den Feind schießen. Als Ergänzung zu den Grundformationen gibt es die sehr nützliche Option „Train Formation“ im Menü „Make Changes“. Wenn ihr erst mal mit dem Spielverlauf zurechtkommt, empfehle ich euch diese Option. Ihr könnt mit ihr die Soldaten trainieren, wo sie sich aufstellen sollen, wenn sie angreifen oder angegriffen werden. Um eine neue Formation zu speichern müsst ihr eine der Grundformationen löschen.  

Wenn ihr einen Krieg beginnen wollt, müsst ihr erst eine Mission wählen. Jede Mission hat verschiedene Parameter, wie z.B. welches Dorf euren Truppen Nahrung liefert oder den Gefahrenfaktor von Wasser und Gebirgen. Es gibt Voreinstellungen dieser Parameter, und wenn ihr diese ändert, verändert sich auch der Schwierigkeitsgrad der Mission.  

Wenn eine Mission gewählt wurde, könnt ihr den gegnerischen Kommandeur auswählen. In jeder Mission gibt es einen vorgewählten Kommandeur, und wieder könnt ihr die Schwierigkeit beeinflussen, in dem ihr einen anderen wählt. Jeder der gegnerischen Kommandeure hat seine eigene Taktik und das beeinflusst das Spielgeschehen jeder Mission gänzlich.  

Während der Schlacht
Es gibt zwei Hauptarten, um den Sieg zu erringen – Auslöschen aller Feinde oder „Capture the Flag“. In der Schlachtfeld-Ansicht steuert ihr eure Truppenbewegungen, könnt ihren Zustand überwachen und sie gruppieren. Maximal sind 14 Soldaten in einer Gruppe zugelassen. Wenn ihr eure Männer in schnellem Marsch bewegt, verbrauchen sich ihre Vorräte an Essen und Ausdauer schneller. Wenn ihr Zustand sich verschlechtert, bewegen und kämpfen sie ineffektiver. Nahrung bekommt ihr von den Dörfern und Festungen.  

Je nach gewählter Mission müsst ihr euch auf dem Schlachtfeld verteidigen, angreifen, schnell oder versteckt bewegen. Das Gelände macht einen wichtigen Aspekt des Spiels aus. In Wäldern sei ihr langsamer, aber nicht so leicht auszumachen. Festungen schützen euch und stellen zusätzliche Soldaten zu Verfügung. Dörfer füllen eure Vorräte auf. Ihr müsst eure Soldaten strategisch günstig positionieren, z.B. an den Flaggen, damit diese nicht erobert werden. Desweiteren müssen eure Soldaten immer in Bewegung sein, denn die, die herumstehen verbrauchen Nahrung – und wenn diese zur Neige geht, müssen sie hungern.

In der vergrößerten Ansicht seht ihr die Details des Kampfes. Ihr steuert eher eure Einheiten, als einzelne Soldaten. Wenn ihr eure Männer direkt zur Attacke aussendet, werden sie vernichtet. Wiedereinmal ist vorsichtige Taktik angeraten.

Technische Aspekte
Der Sound ist schlecht und die Grafik nur Durchschnitt. Das Spiel benutzt die PC-Lautsprecher und das ist einfach störend. Die Menüs und den Titelscreen fand ich exzellent, aber die Grafiken im eigentlichen Spielgeschehen sind irgendwie ärgerlich. Besonders die Schlachtfeld-Ansicht – die Soldaten sehen wie Strichmännchen aus, die sich auf einer platten Oberfläche bewegen. Auch wenn die Grafik gar nicht soo schlecht ist, wenn man bedenkt, dass das Spiel aus dem Jahr 1984 ist, wäre es doch schöner gewesen, wenn die Landschaften einige Texturen aufweisen würden.  

Das Interface ist nicht schwierig zu handhaben, kann jedoch manchmal verwirrend sein. Die Maus wird nicht unterstützt, nur die Tastatur und der Joystick (mit diesem habe ich das Spiel nicht getestet). Ihr wählt die Einheiten aus, indem ihr dem Cursor auf sie führt und dann den Anfangsbuchstaben der erscheinenden Befehle eintippt. Das Problem dabei: der Cursor sowie die eigenen Truppen sind weiß.  

Hauptkritikpunkte
Dem Spiel fehlt es an Tiefe. Man kann nur kämpfen. Zivilisten oder Diplomatie werden nicht berücksichtigt, auch nicht weitere Parteien, wirtschaftliche Faktoren oder Gebäude. Die Kriegsführung an sich ist ausgezeichnet, aber die Entwickler haben darüber hinaus keine Extras eingebaut. Eine weitere Sache ist, dass aufgrund der Eigenständigkeit der Missionen keine Verbindung zwischen den verschiedenen Kämpfen gegeben ist. Im Vergleich zu einem Rollenspiel, in dem ihr die Story verfolgt, indem ihr mit einem Charakter Level aufsteigt und dadurch in der Entwicklung voranschreitet, hat dieses Spiel keine dieser Eigenschaften. Es erscheint sozusagen sehr abgehackt.  

Hauptstärken
Einige der Level sind sehr herausfordernd und regen sehr zum Nachdenken an. Das hat mir an diesem Spiel gefallen. Die Level sind gut strukturiert und gibt nie einen direkten Weg, um zu gewinnen. Das Spiel ist strategisch ausgelegt, und ihr müsst eure Fähigkeit als Kommandeur beweisen. Dies setzt das Spiel sehr gut um.  

Zusammenfassung
Eigentlich habe ich das Spiel sehr genossen, aber die oben genannten Schwächen haben mich doch enttäuscht. Für einige mag die Bewertung 5/5 zutreffen, für andere wiederum nur 1/5. Wenn ihr mehr auf Action steht, werdet ihr enttäuscht sein, aber die Strategieliebhaber werden es sehr spannend finden.


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